Die Tage werden nochmal kürzer, die Temperaturen nochmal kälter, das Wetter zunehmend nasser. Jeder Reiter und Pferdebesitzer hat seine Pferde entweder schon geschoren und in dicke Decken verpackt oder seine ungeschorenen Pferde in die ersten Regendecken mit leichter Füllung gesteckt.
Doch wie wir alle wissen, überrascht uns das Klima immer wieder aufs Neue und die Temperaturen können auch rapide wieder ansteigen oder noch weiter sinken.
Ein tägliches Auf und Ab, wo die Pferdedecken genauso viel Flexibilität zeigen müssen, wie es das Wetter tut.

Die meisten Reiter kennen es: kaum wird es in der Nacht wieder kühler, diskutieren wir im Stall wieder fleißig, ob wir unsere Pferde in dieser Nacht eindecken und wenn ja, mit welcher Decke. (nicht, dass es im Frühling besser wäre, nein denn dann ist es einfach andersrum.
Dabei muss sich jeder Pferdebesitzer überlegen, was für sein Pferd die beste Methode ist.

Sind wir doch mal ehrlich: Wer von uns hatte diese Probleme nicht auch schon einmal? Man entspricht mit seinen Körpermaßen nicht dem „0815“ Standard und muss sich bemühen, unter tausenden von Angeboten die richtige Wahl zu treffen. Eine gefühlt endlose Suche durch das Internet und die Geschäfte geht los. Am Ende muss man einsehen, dass es nicht das gibt, was wir uns vorstellen und wir geben unsere Suche entnervt auf. So oder so ähnlich muss es den Pferdebesitzern gehen, die Ponys und Pferde im XXS oder XXL Format besitzen.

Noch ist es Sommer. Die Temperaturen sind heißer denn je und alle sind auf der Suche nach einem schattigen Platz, an dem sie sich ausruhen und mit so wenig Kleidung wie möglich erholen können.

Seitdem ich meine Pferde aus dem Sport verabschiedet habe, habe ich deren Haltung nach und nach von reiner Boxenhaltung auf Offenstallhaltung umgestellt.
Bei meinen beiden Pferden eine nicht ganz so leichte Entscheidung, da meine Stute an starkem Sommerekzem leidet und mein Wallach aufgrund seiner großflächig weißen Fellfärbung stark zu Sonnenbrand neigt. Dazu die Tatsache, dass meine Pferde schon immer aus einer Mücke einen Elefanten gemacht haben und bei fliegenden Plagegeistern mehr als nervös werden.